22.02.2022 19:00, Prag 1, ÖKF, Jungmannovo náměstí 18
Möchten Sie wissen, wie es wäre, wenn Johann Sebastian Bach für Multicello komponieren würde? Erleben Sie aufregende und frische Musik, die Sie mitreißt! Ana Topalovic entwickelte eine originelle Spieltechnik namens Multicello. Damit definiert sie die musikalische Sprache des Cellos neu: Sie macht ihr Instrument zu einem mehrstimmigen Ensemble und spielt alles live.
Als Cellistin setzt Ana Topalovic sich keine Grenzen. Ihr Repertoire reicht von Solostücken und Kammermusik bis hin zu zeitgenössischer Musik und Crossover. Inspiriert von der Vielseitigkeit ihres Instruments komponiert sie vermehrt eigene Werke. Für ihre Soloauftritte wurde sie mehrfach ausgezeichnet und hat Werke in der Carnegie Hall, im Wiener Konzerthaus und im Musikverein Gasteig in München uraufgeführt. Durch ihre intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik entstanden bisher Kollaborationen mit renommierten Komponisten des 21. Jahrhunderts wie Thomas Larcher, Friedrich Cerha, Johanna Doderer, Gabriele Proy, René Clemencic, Georg Friedrich Haas oder Gerald Resch. In Orchesterkonzerten spielte sie darüber hinaus mit Daniel Barenboim, Yakov Kreizberg, Julian Rachlin und Maxim Vengerov. Im Jänner 2019 hat Ana Topalovic „Die Tochter des Mondes” (für Cello und Orchester) unter der Leitung des Dirigenten Ilmar Lapinsch im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins uraufgeführt. Das Stück wurde von Aleksandar Sedlar speziell für diesen Anlass geschrieben.
Sie unterrichtet am Richard Wagner Konservatorium in Wien, gibt Meisterkurse und als Gründerin der Online-Musikschule „VIENNA CELLO MASTERCLASS” gibt sie ihr Wissen (www.viennacellomasterclass.com) über das Internet an Schüler auf der ganzen Welt weiter.
Ana Topalovic wurde 1981 in Belgrad geboren und lebt seit 1999 in Wien. Klavier- und Cellounterricht erhielt sie bereits in sehr jungen Jahren. Mit siebzehn begann sie das Konzertfach-Studium am Konservatorium der Stadt Wien bei Jontscho Bayrov. Danach studierte sie bei Maria Kliegel an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und absolvierte 2011 das Masterstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Martin Hornstein und Lilia Schulz-Bayrova. Ein Jahr später gewann sie den 20. IBLA Grand Prize Wettbewerb in Ragusa, Italien. Es folgte die erste Konzerttournee in den USA, wo sie 2012 auch ihr Debüt in der Carnegie Hall gab. The Sound Word Sight Magazine beschrieb ihre Musik mit den Worten „…exceptional and beautiful!“ Sie spielt auf einem Cello von R. und A. Gagliano aus dem Jahre 1815.
Programm
Johann Sebastian Bach Suite Nr. 1
Ana Topalovic Prater Scherzo, Pizz & Bits, Ana/log, Tsukiyama (The Japanese Garden)
Gabirele Proy Uchisar
Eintritt frei
Aufgrund der beschränkten TeilnehmerInnenzahl ist der Eintritt nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung bis 16. 02. 2022 an iveta.urbanova@bmeia.gv.at möglich.
Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Mund- und Nasen-Schutz mitzunehmen!
Intercultural Achievement Award 2025
Das österreichische Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten verleiht den Preis innovativen Projekten, die sich für interkulturellen und interreligiösen Dialog einsetzen. Die Gewinnerprojekte erhalten ein Preisgeld. Einsendeschluss: 30. April 2025. Weitere Informationen
Internationaler Leoš-Janáček-Wettbewerb
Die Musikfakultät der Janáček-Akademie der musischen Künste schreibt den 31. internationalen Wettbewerb für Geige und Streichquartett aus. Der Wettbewerb, der in drei Runden ausgetragen wird, findet vom 15.-21.09.2025 statt. Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme endet am 31.05.2025. Das Alter des Bewerbes, bzw. der Bewerberin muss 35 Jahre oder jünger sein. Weitere Informationen
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